Das Bündnis für innovative Gesundheitstechnologien aus dem Meer

BlueHealthTech verknüpft erstmals systematisch die Meeresforschung (Blue) mit der Gesundheitsversorgung und -industrie (Health) um die Behandlung chronischer Krankheiten zu verbessern. Die große Vielfalt an instrumentellem und analytischem Wissen aus der Meeresforschung im Kieler Raum wird für die Entwicklung innovativer Gesundheitstechnologien (Tech) in neuen inter- und transdisziplinären Partnerschaften genutzt.

Ziel von BlueHealthTech ist es, Erkenntnisse und Methoden aus der Meeresforschung in FuE-Projekten in medizintechnische und therapeutische Innovationen umzusetzen. BlueHealthTech baut eine Innovationsplattform für die Zusammenarbeit der Meeresforschung mit den verschiedenen Sektoren der Life Science-Industrien auf. Akteure aus dem Gesundheitswesen, der Wirtschaft und der maritimen Wissenschaft werden verknüpft, um die im Kieler Raum vorhandenen Kompetenzen für Innovationen nutzbar zu machen.

BlueHealthTech wurde aus über 130 Anträgen beim Bundesministerium für Bildung und Forschung für eine Förderung im WIR!-Programm ausgewählt. WIR! möchte den Anstoß für regionale Bündnisse und einen nachhaltigen innovationsbasierten Strukturwandel geben. Damit stehen seit November 2021 bis zu 15 Millionen Euro Fördermittel für Innovationspro-jekte in der Region Kiel zur Verfügung.

Innovationscharakter

BlueHealthTech verknüpft erstmals systematisch die Sektoren Meeresforschung und Medizin. Zwei Sektoren die bisher nur wenig zusammengearbeitet haben. Im Rahmen von BlueHealthTech entwickeln medizinische Versorgungseinrichtungen (Kliniken, Pflegeeinrichtungen etc.) mit ihrem medizinischen Personal als auch ihren Patient:innen zentrale Forschungsfragen aus dem Themenbereich der chronischen Krankheiten. Unternehmen aus der Pharmazie, Medizintechnik und marinen Biotechnologie greifen diese Forschungsfragen auf. Sie identifizieren gemeinsam mit Meeresforschern, welche Forschungsergebnisse von marinen Technologien für die Lösung spezifischer Fragen von Interesse sein können. Dabei werden sie von Wissenschaftler:innen weiterer Disziplinen aus dem Kieler Raum unterstützt.

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