Das Bündnis für innovative Gesundheitstechnologien aus dem Meer

BlueHealthTech verknüpft die Kompetenzen aus den Bereichen der Meeresforschung (Blue) und der Gesundheitsversorgung und -industrie (Health) zur Verbesserung der Behandlung chronischer Krankheiten zu einem neuen Innovationsfeld. Die große Vielfalt an instrumentell/analytischem Wissen über gesundheitsrelevante marine Wirkstoffe aus der Meeresforschung im Kieler Raum soll für die Entwicklung innovativer Gesundheitstechnologien (Tech) in neuen inter- und transdisziplinären Partnerschaften genutzt werden.

Ziel des Innovationsbündnisses BlueHealthTech ist es, in F&E Projekten medizintechnische und therapeutische Innovationen zur Behandlung chronischer Krankheiten umzusetzen. BlueHealthTech baut dafür in den kommenden Jahren eine Innovationsplattform für die Zusammenarbeit der Meeresforschung mit den verschiedenen Sektoren der Life Science Industrien auf. Sektorenübergreifende Innovationsprojekte werden gemeinsam mit Forschungsinstituten, Kliniken und forschenden Unternehmen ermöglicht.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hatte Ende 2021 entschieden, dass das Innovationsbündnis BlueHealthTech im Rahmen des BMBF-WIR!-Programmes für sechs Jahre mit bis zu 15 Millionen Euro gefördert wird. Die Entwicklung dieses neuartigen Innovationsbündnisses im Kieler Raum sowie die Entwicklung und Durchführung von FuE-Projekten stehen hier im Vordergrund.

Innovationscharakter

BlueHealthTech verknüpft erstmals systematisch die Sektoren Meeresforschung und Medizin. Zwei Sektoren die bisher nur wenig zusammengearbeitet haben. Im Rahmen von BlueHealthTech entwickeln medizinische Versorgungseinrichtungen (Kliniken, Pflegeeinrichtungen etc.) mit ihrem medizinischen Personal als auch ihren Patient:innen zentrale Forschungsfragen aus dem Themenbereich der chronischen Krankheiten. Unternehmen aus der Pharmazie, Medizintechnik und marinen Biotechnologie greifen diese Forschungsfragen auf. Sie identifizieren gemeinsam mit Meeresforschern, welche Forschungsergebnisse von marinen Technologien für die Lösung spezifischer Fragen von Interesse sein können. Dabei werden sie von Wissenschaftler:innen weiterer Disziplinen aus dem Kieler Raum unterstützt.

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