Maritimer Koordinator zum Beiratsmitglied berufen

Zum 1. Dezember 2025 wurde Andreas Burmester als ständiges Mitglied in den BlueHealthTech-Beirat berufen. Der Vorschlag stammte vom Bündniskoordinator Professor Dr. Anton Eisenhauer und erhielt auch die Zustimmung des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Das Bündnis freut sich über diese fachkundige und engagierte Unterstützung!

Andreas Burmester ist seit dem 1. Februar 2022 Maritimer Koordinator der Landesregierung Schleswig-Holstein. In dieser Funktion berät er die Landesregierung in allen maritimen Fragen und fungiert als Bindeglied zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Seine Aufgabe ist es, die vielfältigen maritimen Akteure – Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen, Verwaltungen und Organisationen – miteinander zu vernetzen und dabei die industriepolitischen Entwicklungsmöglichkeiten des Landes im Blick zu behalten.

Der gelernte Betriebsschlosser (Flender Werft, Lübeck) und studierte Maschinenbauingenieur blickt auf eine mehr als drei Jahrzehnte umfassende Karriere in der maritimen Wirtschaft zurück. Über 34 Jahre war er bei der ThyssenKrupp Marine Systems GmbH (TKMS) sowie der Vorgängergesellschaft HDW tätig, davon 15 Jahre in verschiedenen leitenden Funktionen in der Geschäftsführung. In dieser Zeit verantwortete er internationale Großprojekte, den Ausbau industrieller Netzwerke und die Entwicklung maritimer Schlüsseltechnologien.

Mit seinem weitreichenden Netzwerk, das Industrie, Forschung, Politik und Verwaltung über die Grenzen Schleswig-Holsteins hinaus verbindet, gilt er als profilierter Gestalter der maritimen Innovationslandschaft.

Sein Interesse an der Schnittstelle von Meeresforschung, Gesundheit und nachhaltiger Technologie zeigte sich bei seinem Besuch am GEOMAR im Juni 2024 und August 2025, bei dem er die interdisziplinäre Ausrichtung von BlueHealthTech als zukunftsweisend für die regionale Entwicklung hervorhob. Dabei kündigte Andreas Burmester an, die Ergebnisse und Perspektiven des Bündnisses künftig noch stärker in die strategische Arbeit der Landesregierung einzubringen.