Ziel des Projektes AstaMakula ist es, den Proof of Concept für die Wirkung von Astaxanthin aus lokal produzierten Mikroalgen (Micrococcus Pluvialis) gegen die altersabhängige Makuladegeneration (AMD) zu erbringen sowie die Produktion dieses Naturstoffes zu optimieren. Das zu testende Astaxanthin wird mittels eines innovativen Produktionsverfahrens gewonnen und wurde bereits bis zu einem Pilotpräparat zur Nahrungsergänzung weiterentwickelt. Um die Qualität und Stabilität des in Form eines Oleoresins extrahierten Astaxanthins zu gewährleisten, sollen die Prozesse der Wirkstoffgewinnung anhand chemischer und biologischer Qualitätskontrollen optimiert werden. Die Wirksamkeit des Astaxanthin soll präklinisch im Tiermodell (Zebrafische) untersucht werden, um die Grundlage für eine Weiterentwicklung zu schaffen.
Der aus Mikroalgen extrahierte Wirkstoff Astaanthin ist ein aussichtsreicher Kandidat für die Entwicklung einer AMD-Prophylaxe bzw. Therapie. Der Inhaltsstoff schützt vor oxidativem Stress, zeigt entzündungshemmende Eigenschaften und wirkt zytoprotektiv. Im Gegensatz zu den VEGF-Antagonisten, die ins Auge injiziert werden müssen und ohnehin nur für die Therapie der AMD-Spätform zugelassen sind, kann Astaxanthin oral verabreicht werden und im Auge wirken, da es die Blut-Retina Schranke überwinden kann.
Die AMD ist die häufigste Ursache für Erblindung im Alter. Bislang gibt es hierzulande keine Therapie, die früh in diese chronische Erkrankung eingreift und ihre Progression verhindert. Bei ihrer Entstehung und Progression spielen oxidativer Stress, Entzündungsreaktionen und Zelldegeneration eine entscheidende Rolle.
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